EUROPA IST
UNSERE SACHE
 
 
 

»Die Europäer müssen in Europa nicht nur mitwirken können. Sie müssen Europa auch als ihre Sache begreifen lernen.«

Roman Herzog

Das große Freiheitsjahr 1989 hat mein Interesse für Politik und für Europa geweckt. Der Fall der Mauer und der Fall der Grenzen, die errungene Freiheit und die gewonnenen Freiheiten haben ein anderes Europa möglich gemacht, als ich es in meiner Kindheit erlebt habe. Dieses Europa ist mein Schicksal geworden. In unterschiedlichsten Weisen habe ich in den letzten Jahren versucht, einen aktiven Beitrag zu leisten – als Mitarbeiter in der Europäischen Kommission genauso wie als Lehrbeauftragter im Hörsaal, als Manager internationaler Bildungsprogramme genauso wie in ehrenamtlichen Funktionen auf österreichischer und europäischer Ebene.

Die aktuellen Diskussionen über die Zukunft Europa, die Infragestellung der Integration und des liberalen europäischen Gesellschaftsmodells und das Aufkommen neuer europafeindlicher Kräfte haben mich motiviert, mich wieder politisch zu engagieren und die Öffentlichkeit zu suchen. 

Denn Europa ist unsere Sache!

»Liberale Perspektiven für Europa«

2018 habe ich gemeinsam mit Angelika Mlinar den Sammelband »Liberale Perspektiven für Europa« herausgegeben. 

Politikerinnen und Politiker und Europaexperten zeichnen in ihren Beiträgen die Eckpunkte einer liberalen zukunftsgerichteten Europapolitik. Damit setzen wir ein klares Zeichen gegen neue Nationalismen, rückwärtsgerichtete Schrebergartenpolitik. 

Zu den Schwerpunkten »Demokratisches Europa«, »Wettbewerbsfähiges Europa« und »Sicheres Europa« zeigen wir konkrete Lösungen auf. 

BLOG

It’s the economy, stupid!

Der Auftakt des Europawahl-Jahres in Österreich lässt jetzt schon befürchten, dass der Wahlkampf erneut  zur soliden Themenverfehlung wird: Der blaue Spitzenkandidat Harald Vilimsky wirbt dafür, bei der Europawahl Merkel, Macron und Juncker abzuwählen – womit er die Bedeutung der Wahl etwas überschätzen dürfte, zumal Juncker ohnehin mehr antritt, die beiden anderen schon gar nicht –

Brexit im Zeitalter der Unvernunft

Die gestrige Abstimmung im britischen Unterhaus reiht sich nahtlos in die Entwicklung der letzten drei Jahre: Gefühlspolitik und Irrationalität, stures Festhalten gegen alle Fakten und kein Plan für Alternativen. Wie ALDE-Fraktionschef Guy Verhofstadt heute sagte: Wir wissen nun was das britische Parlament nicht will, jetzt wird es Zeit herauszufinden, was sie wollen. Im Heimatland des

Von Handwerkern und politischen Profis

Welche Kandidatinnen und Kandidaten braucht es für das EU-Parlament, was muss jemand mitbringen, um im Parlament erfolgreich sein zu können? Die anstehende EU-Wahl lässt in den Parteien und der Öffentlichkeit Diskussionen über das persönliche Profil von Parlamentariern neu aufleben: Charismatische Führerinnen und Volkstribune oder entsprechend gebildete Fachleute, Lobbyingvertreterin oder einfacher Bürger? Das Europäische Parlament ist