EUROPA IST
UNSERE SACHE
 
 
 

»Die Europäer müssen in Europa nicht nur mitwirken können. Sie müssen Europa auch als ihre Sache begreifen lernen.«

Roman Herzog

Das große Freiheitsjahr 1989 hat mein Interesse für Politik und für Europa geweckt. Der Fall der Mauer und der Fall der Grenzen, die errungene Freiheit und die gewonnenen Freiheiten haben ein anderes Europa möglich gemacht, als ich es in meiner Kindheit erlebt habe. Dieses Europa ist mein Schicksal geworden. In unterschiedlichsten Weisen habe ich in den letzten Jahren versucht, einen aktiven Beitrag zu leisten – als Mitarbeiter in der Europäischen Kommission genauso wie als Lehrbeauftragter im Hörsaal, als Manager internationaler Bildungsprogramme genauso wie in ehrenamtlichen Funktionen auf österreichischer und europäischer Ebene.

Die aktuellen Diskussionen über die Zukunft Europa, die Infragestellung der Integration und des liberalen europäischen Gesellschaftsmodells und das Aufkommen neuer europafeindlicher Kräfte haben mich motiviert, mich wieder politisch zu engagieren und die Öffentlichkeit zu suchen. 

Denn Europa ist unsere Sache!

»Liberale Perspektiven für Europa«

2018 habe ich gemeinsam mit Angelika Mlinar den Sammelband »Liberale Perspektiven für Europa« herausgegeben. 

Politikerinnen und Politiker und Europaexperten zeichnen in ihren Beiträgen die Eckpunkte einer liberalen zukunftsgerichteten Europapolitik. Damit setzen wir ein klares Zeichen gegen neue Nationalismen, rückwärtsgerichtete Schrebergartenpolitik. 

Zu den Schwerpunkten »Demokratisches Europa«, »Wettbewerbsfähiges Europa« und »Sicheres Europa« zeigen wir konkrete Lösungen auf. 

BLOG

Laptops machen keine digitale Schule

Digitalisierung und Bildung – spätestens seit Corona auch in Österreich wieder ein Thema. Die Corona-Krise hat unser Bildungssystem einem Digitalisierungs-Stresstest ausgesetzt, der die schon lange bekannten Defizite deutlich klar machte: mangelnde digitale Kompetenz der Lehrkräfte, unzureichende Breitbandausstattung der Schulen, viel zu wenig digitale Lehr- und Lernmaterialien. Ja, und in manchen Fällen auch zu wenig Endgeräte

Gesundheit ist nicht Alles

„Hauptsach‘ g’sund“ – die Standardantwort meiner Großmutter auf fast alles scheint Hochkonjunktur zu haben. Man hat den Eindruck, sie hätte damit den politischen Kurs der meisten Regierungschefs vorgegeben. Nun ist die Sorge um die Gesundheit angesichts der Corona-Pandemie nur zu verständlich und auch völlig richtig. Man gewinnt aber langsam den Eindruck, dass aus einer richtigen

Europa in der strengen Kammer

Corona bedroht längst nicht mehr nur unsere Gesundheit – der liberalen Demokratie droht eine ernsthafte Infektion mit unklaren Genesungsaussichten. Ausnahmezustand, Notstand, Ausgangssperren und in Zukunft vielleicht auch breit angelegte, digitale Überwachung jedes Einzelnen: unsere neue Normalität? Überraschend schnell und konsensual hat sich Europa von bürgerlichen Freiheiten verabschiedet, die uns vor wenigen Wochen noch völlig unverzichtbar